Die Branche lebt!
Orientiert man sich an den Medien, entsteht schnell der Eindruck, alles wäre schlecht. Die Wirtschaft stagniert, die Preise sind hoch und der Aufschwung lässt auf sich warten. So weit, so gut – oder eben schlecht. Schaut man genauer hin, so sind nicht nur Lichtblicke zu erkennen, sondern ganz konkrete, erfreuliche Entwicklungen. Laut einer aktuellen WKO-Umfrage zeigen sich nämlich 78 Prozent der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe mit dem aktuellen Saisonverlauf zufrieden. Das ist nicht zuletzt auf den boomenden Sommertourismus zurück zu führen. Die Gasthäuser und Restaurants sind gut besucht und die gehobene Küche verzeichnet eine Rekordnachfrage. Was sich auch in den 101 Sterne Restaurants im Land niederschlägt, was eine beachtliche Zahl ist. Ja, die Lage ist herausfordernd, aber gar so viel Grund zum Jammern gibt’s dann doch nicht.
Wäre alles so schlecht, dann gäbe es wohl auch keine Messen mehr, denn wo blieb denn dann der Sinn? Und da diese nach wie vor stattfinden und mit vielen Ausstellern bestückt sind, ist das Ausdruck einer lebendigen Branche. Die nächste im Reigen ist die FAFGA, die vom 20.bis 22 September in Innsbruck über die Bühne geht. Und weil der Restaurantbesuch ein Gesamterlebnis ist, ein hochemotionales noch dazu, sind viele unterschiedliche Branchen am Werk, um einen Erfolg daraus zu machen. Eine davon ist der Architekturbereich und dessen Relevanz in der Gastronomie und Hotellerie haben wir uns diesmal genauer angesehen, denn der ist nicht unerheblich. Als Gast länger im Restaurant sitzen zu bleiben oder den Aufenthalt im Hotel vielleicht sogar noch zu verlängern, hängt von vielen Faktoren und oft auch von – scheinbaren – Kleinigkeiten ab. Aber die machen den Unterschied! Und gute Designer wissen das! Lesen Sie im Heft, was wirklich wichtig ist. Unser Anspruch ist es, neue Konzepte, gute Ideen und individuelle Lösungen in allen Bereichen vorzustellen, die mitunter einen Nachahmungseffekt erzeugen. Ja, auch das ist gut, denn abgeschaut heißt noch lange nicht, dass es ident umgesetzt wird. Sondern so, dass es zum eigenen Betrieb passt!
Das gilt nicht nur für die Architektur und das Design, sondern auch für die Kulinarik – einer guten Idee den eigenen Stempel aufzudrücken, macht den Betrieb unverwechselbar.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Kurt & Michael Heinz










