Vom Neusiedler- bis zum Bodensee

Was nun endlich mit 1.1.26 hinsichtlich Trinkgeldpauschale Realität wurde, nämlich eine einheitliche Regelung für das ganze Land, wünschen sich Betriebe auch für andere Bereiche. Neun unterschiedliche Regelungen oder Maßnahmen kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern bringen auch Ärger. Es wäre wirklich zu wünschen, dass das Jahr 2026 als Ende des unseligen Föderalismus in die Geschichte eingeht. Apropos Regelungen: Zum Thema Bürokratie hat der diesjährige ÖHV Kongress vieles auf den Tisch gelegt, dass dringend repariert und adaptiert werden muss. Hoteliers und Gastronomen sind in erster Linie Gastgeber, und keine Bürokraten. Und ja, das Trinkgeld bleibt steuerfrei und das ist gut so, denn es stellt ja eine Wertschätzung dar. Was im übrigen ganz generell schön wäre, würde diese wieder mehr spürbar. Und die kann sich nicht nur im persönlichen Austausch zeigen, sondern zum Beispiel auch, in dem man ganze Branchen durch Förderungen– Stichwort Strompreisbremse –unterstützt. Und das gilt nicht nur für die Industrie, sondern auch für den gesamten Tourismusbereich, der ebenfalls energieintensiv ist und mit all seinen Protagonisten nicht nur Aushängeschild des Landes ist, sondern mit seiner hohen Wertschöpfung ganz ordentlich zum BIP beiträgt. Und sich auch eine Energie- Unterstützung verdient hätte.

Vielleicht wird’s ja noch was damit, wünschen darf man sich ja schließlich etwas. Auch, wenn Weihnachten schon vorbei ist. Und sonst hoffen wir wohl alle auf friedliche Zeiten. Auf Zeiten, in denen man entspannt auf Messen gehen kann, wie z.B. auf die Intergastra, die in Stuttgart von 7. – 11. Februar zeigt, was Gastro und Hotellerie künftig beschäftigt. Aber auch Weinliebhaber kommen auf der AustroVin in Tulln von 29. bis 31. Jänner auf ihre Kosten. Oder auch auf die Internorga, der internationalen Leitmesse für Hospitality und Foodservice. die von 13. – 17. März in Hamburg stattfindet. Messen sind immer sowohl Bühne für News, als auch Gelegenheiten für den brancheninternen Austausch. Und funktioniert, wie auch die GAST im November gezeigt hat.

Wir starten voller Optimismus in ein neues Jahr, denn wir sind überzeugt, dass auch die Politik den Ernst der (wirtschaftlichen) Lage erkannt und entsprechend handeln wird.

Kurt & Michael HEINZ